Freitag, 6. Januar 2017

100 Dinge, die ich 2017 tun werde.

Ein frohes neues Jahr euch allen! Viele Leute überlegen sich stundenlang, was sie im nächsten Jahr an sich und ihrem Leben 2017 verändern wollen. 88%  allerdings wird diesen Vorsätzen nie Taten folgen lassen und die meisten verwerfen sie bereits in den ersten 14 Tagen nach Silvester.
Ich halte nicht viel davon und habe deshalb beschlossen, realistisch zu sein und mir 100 Dinge auszudenken, die ich auch wirklich bis Ende des Jahres schaffen kann. Meine Liste und meine Fortschritte halte ich auf diesem Blog fest und verlinke die einzelnen Artikel, zu dieser Liste, bei den jeweiligen Punkten.

1. In einem Club feiern gehen.
2. Die Buchmesse in Leipzig besuchen.
3. Auf ein Konzert/Festival gehen.
4. Betrunken einen Text schreiben.
5. "Mach dieses Buch fertig" fertig machen.
6. Ein Museum besuchen.
7. Mit meiner Ukulele rausgehen und draußen spielen.
8. Eine Woche ein Vegetarier sein.
9. Einen "Herr der Ringe" Marathon machen.
10. Einen Harry Potter Marathon machen.
11. Auf einen Aushang antworten.
12. Fotos in einem Fotoautomaten machen.
13. Bei Starbucks frühstücken.
14. Eine Tour mit meinem Pennyboard machen.
15. Einen Ausflug mit meiner Kamera machen.
16. Einem Straßenmusiker Geld geben.
17. Einen 3D-Film schauen.
18. Alle Filme/Serien bei Netflix gucken, die in meiner Liste stehen.
19. Einen Schneemann bauen.
20. An einem Wettbewerb teilnehmen.
21. 24 Stunden ohne Handy und Internet auskommen.
22. 24 Stunden wach bleiben.
23. Eine Woche keine Nudeln essen.
24. Eine Woche nur neue Rezepte ausprobieren.
25. Im Regen spazieren gehen.
26. Bei Schnee an den Strand gehen.
27. Mir selbst, ohne Grund, Blumen kaufen.
28. Blumen verschenken.
29. Alle ungelesenen Bücher, die ich besitze, lesen,
30. Einen Brief schreiben.
31. Etwas kaufen, was ich eigentlich gar nicht brauche.
32. Dinge, die ich nicht mehr brauche, verkaufen.
33. Zu Ikea fahren.
34. Bei einem Job, Geld verdienen.
35. Eine Folge vom Sandmann gucken.
36. Steine über das Wasser springen lassen.
37. Eine neue Figur/Kugel für den Weihnachtsbaum kaufen.
38. Bei Super Mario alle Welten freischalten.
39. Alle Hauskredite bei Animal Crossing abbezahlen.
40. Ins Unikino gehen.
41. Eine Geburtstagstorte backen.
42. Am Lovelybooks Treffen teilnehmen.
43. Einen Baum umarmen.
44. Eines meiner Lieblingsspiele aus meiner Kindheit erneut kaufen.
45. An einem Gewinnspiel teilnehmen.
46. Eine Rezension schreiben.
47. Mit Freunden unsere alte Schule besuchen.
48. Bei meinem Lieblingsfilm mitsprechen können.
49. Ein Gedicht schreiben.
50. Mein 3. Gedicht veröffentlichen.
51. Eine Stadtrundfahrt machen.
52. Zwei Wochen nur Wasser trinken (das heißt nicht, dass ich in der Zeit nichts essen werde)
53. Den neuen Star Wars Film gucken.
54. Ein Musical besuchen.
55. Einen ganzen Abend lang High Heels tragen.
56. Einen Fremden anlächeln.
57. Eine Origami Figur basteln.
58. Servietten falten.
59. Einen Kuchen im neuen Ofen backen.
60. Ein Disney Geschenk basteln.
61. Meinen 20. Geburtstag feiern.
62. Likör selber machen.
63. Ein Trinkspiel spielen.
64. Eine Kerze anzünden.
65. Mit jemandem Essen gehen.
66. Einen Winterspaziergang machen.
67. Einer Kerze von Ikea ein neues Zuhause geben.
68. Mich selbst googeln.
69. Die Cakeworld in Hamburg besuchen.
70. Sally von Sallystortenwelt auf der Messe treffen.
71. Einen DVD Abend mit meiner Schwester machen.
72. Eine Woche lang nur 90er Hits hören.
73. Bilder von meiner Wegwerfkamera entwickeln lassen.
74. Mein Ausmalbuch fertig ausmalen.
75. In Hamburg S-Bahn fahren.
76. Den Tierpark in Kiel besuchen.
77. Eine Nahaufnahme von einem Affen machen.
78. Umziehen.
79. Zwei Tage lang Metal hören.
80. Mit eigenem Becher zu Starbucks gehen.
81. Alle Weihnachtsgeschenke bereits im November kaufen.
82. Ein Spiel mit der Familie spielen.
83. Einen weiteren Blogeintrag verfassen, der nichts mit dieser Liste zu tun hat.
84. Einen Text für jemanden schreiben.
85. Jemandem mit einem Video zum Geburtstag gratulieren.
86. 3-Gänge Menü für die Familie kochen.
87. Einen Tag mit Locken herumlaufen.
88. Ein Youtube Tutorial ausprobieren.
89. Eine mir bisher unbekannte Obstsorte kosten.
90. In einen asiatischen Supermarkt gehen und dort einkaufen und die gekauften Dinge testen.
91. Mein Kurt Cobain Poster aufhängen.
92. Ein Pinterest DIY ausprobieren.
93. Einen Film in einer anderen Sprache, ohne Untertitel, gucken.
94. Eine neue App ausprobieren.
95. 3 Dinge aus dieser Liste innerhalb von 2 aufeinanderfolgenden Tagen erledigen.
96. Eine neue Lieblingsband finden.
97. Ein Badewannenfoto wie die Queens auf Instagram machen.
98. Einen Barbiefilm gucken.
99. Mit der Familie kochen.
100. Einen Monat auf Schokolade verzichten.

Samstag, 19. März 2016

#LBlesertreff


Es war mal wieder so weit. Die Buchmesse in Leipzig stand wieder vor der Tür und Lovelybooks war auch wieder dabei. Ich hatte das Glück, zum zweiten mal bei dem wunderbaren Blogger- und Lesertreffen dabei zu sein. 


Zuerst stellte Kate Morton ihr Buch "Das Seehaus" vor. Das Buch spielt im Jahre 1933 in Cornwall. In dem Interview heute sagte sie, dass sie diesen Ort gewählt hat, da dieser sehr ruhig und abgeschieden liegt. Eben die perfekte Kulisse für eine spannende Handlung. Weiterhin sagte sie, dass sie sich gerne von anderen Büchern inspirieren lässt und sie, wie auch viele aus dem Publikum, noch gerne Briefe schreibt mit Briefmarke und Poststempel. Auch auf Instagram ist sie zu finden und hält Kontakt zu ihren Fans.



Kate Morton (links)

Die nächste Autorin war Kirsty Logan. Sie las ein wenig aus ihrem Debütroman "Gracekeepers" vor. Dieser enthält einige mystische Stellen und auch einen Schreibstil wie ihren findet man nicht oft. Durch Bücher in ihrer Kindheit, wie zum Beispiel die von Enid Bylton, kam sie auf den Gedanken Autorin zu werden. Sie interessiert sich sehr für die Mythologie,was man auch in ihrem Roman spüren kann. Im vergangenen Jahr hat sie auf ihren Reisen ca. 200 Bücher gelesen, hat aber um Platz zu sparen einen Kindle anstatt mehrerer Bücher mitgenommen. Auch dieses Jahr hat sie bereits ca. 50 Bücher geschafft. 




Kirsty Logan (rechts)

Danach gab es noch ein kleines Lovelybooks Quiz rund um die Internetseite und deren Mitglieder. Zum Schluss hatten wir noch die Möglichkeit uns auf einer "Gästerolle" zu verewigen und leckere kleine Gugelhupfe zu essen.

Alles in allem war ich total begeistert von dem Lesertreffen und von beiden Autorinnen, ich hoffe von Kirsty Logan bald noch mehr lesen zu können und das ich nächstes Jahr möglicherweise erneut das Glück habe dabei sein zu dürfen.

P.S.: Großes Lob und Dankeschön an das Lovelybooks Team! Es war einfach großartig!


Dienstag, 26. Januar 2016

Mein Gedicht

“If I should die, I have left no immortal work behind me — nothing to make my friends proud of my memory — but I have loved the principle of beauty in all things, and if I had had time I would have made myself remembered.” 
John Keats

Ich bin nicht so einfältig mich mit John Keats vergleichen zu wollen. Er war ein Künstler, er war ein Genie. Seine Gedichte und Briefe sind die schönsten, die ich je gelesen habe und vermutlich auch jemals lesen werde. Er starb in dem Glauben, dass er ein unbedeutender Dichter war. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, dass er mit seiner Lyrik seine Zeit geprägt hätte. Und doch war es so.

Ich finde diesen Gedanken, etwas von sich möglicherweise unsterblich machen zu können, irgendwie beruhigend. Versuchen wir nicht alle unvergessen zu bleiben.

Nun vielleicht schaffe ich es eines Tages. Aber zuerst einmal, wurde vor einer Weile, besser gesagt im November, ein Gedicht von mir in einer Anthologie veröffentlicht. Es ist merkwürdig seinen Namen in einem Buch zu lesen.

Das Buch heißt "Ausgewählte Werke XVIII". Hier kommt ihr direkt auf die Seite.
Mein Gedicht:




Das Versprechen...

Das Versprechen wie sehr wir uns lieben steht noch immer an dieser Wand. Nie hat es jemand schöner geschrieben. Immer wenn ich es sehe träume ich mich weit weg an unseren geheimen Ort. Es war der Platz an dem wir uns das erste Mal trafen. Ich stand nur da und sah den ankommenden Schiffen zu. Ihr Bug teilte die Wasseroberfläche. An der Reling sah man die Passagiere, die ihren Familien winkten oder nur die Mannschaft wie sie noch immer fleißig arbeitete. Auch du warst da am alten Hafen. Dort sind schon viele Dramen geschehen. Viele verabschiedeten ihren Liebsten ein letztes Mal bevor sie zur See fuhren und manchmal niemals wieder kehrten. Sie ertranken auf See oder galten als verschollen. Die Schiffe die diese Dramen sahen konnten sie nicht verstehen. Wie auch sie liegen hier verrostet am Kai und bestehen nur aus bloßem Metall. Sie haben weder Herz noch Hirn. Aber schönes haben sie auch gesehen. Bei einem Moment war ich selbst dabei. Ich stand da und du kamst dort. Wir lächelten uns zu und dann warst du hier. Mit einem Lachen fing es vor Jahren an. Wir gingen mal aus und wurden schließlich ein Paar. An einem unserer Jahrestage schrieb ich ein Versprechen an diese Wand. Dort stehen noch immer unsere Namen und darunter forever. Einmal im Jahr gingen wir wieder her und dann hinunter zu unserem Platz. Zu dem alten Hafen. Dort wo die Schiffe dunkle Schatten auf das klare Wasser malen und der Wind die Wellen gegen die Mauer des Hafenbeckens weht. Dort wo alles vor langem begann. Doch wenn ich jetzt daran vorbeigehe schmerzt es sehr denn wir sind getrennt und du bist nicht an Land bei mir und ich bin nicht dort auf See bei dir. Niemand weiß wo du jetzt bist. Ich hoffe das wir bald wieder zusammen sind. Dann werden wir spazieren gehen und die Möwen über dem alten Hafen beobachten. Wie sie da fliegen und völlig schwerelos über den Himmel gleiten. So lange werde ich auf dich warten. In unserem Haus am Rande der Stadt. Ich werde am Fenster sitzen und nach draußen sehen. Und warten. Warten darauf das du den steinigen Weg entlang gehst. Warten darauf deinen Schatten auf dem Boden zu sehen. Warten darauf deine Stimme zu hören und warten darauf dich wieder in den Arm zu nehmen. Vielleicht denkst du auch gerade mal wieder an mich und schaust dabei zum Himmel hinauf wo die Sterne freundlich zu dir hinab strahlen und versuchen dir den Weg zu mir zu weisen. Doch du musst bleiben du hast deine Befehle und musst auf sie hören egal was passiert und ich werde warten. Bis das letzte bisschen Luft aus meinen Lungenflügeln weicht. Dann endlich werde ich dich wiedersehen. Und die Worte in dem Brief den ich vor kurzem erhielt werden vollkommen an Bedeutung verlieren. Denn dann bist du hier und nicht mehr verschollen auf See...

Montag, 27. Juli 2015

Gedanken

Wie kann man in einer Welt leben, in der man sich nicht zu Hause fühlt.
In der einem alles so leer und fremd erscheint.
Wie kann man leben ohne einen Sinn darin zu sehen, ohne sich lebendig zu fühlen.
So als würde man träumen und eigentlich ganz woanders existieren, in einer anderen Zeit oder in einer anderen Welt.
Als wäre die Seele zerrissen und das wichtigste Stück würde fehlen.
Das Stück das einem zeigt und wissen lässt das du hier richtig bist.
Das du genau hier und jetzt hingehörst.
Wie soll man ohne dies leben?
Man bräuchte eine Zeitmaschine oder etwas ähnliches.
Sie müsste einen dorthin bringen wo sein/ihr Herz schlägt, wo sie glücklich sein kann ohne sich schlecht dafür zu fühlen.
Vielleicht wird es dieses Gerät irgendwann einmal geben, aber dann wird es zu spät sein, dann werde ich nicht mehr existieren, dann wird kaum ein Mensch mehr existieren dem es noch nützen könnte!
Dann wird dieses Gerät niemanden mehr nützen können und es würde für andere Zwecke missbraucht werden. So wie alles andere auch.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Horror Haus

Frierend auf dem Bahnhof sitzend erinnere ich mich daran zurück. Welchen Horror wir vor Stunden sahen. Na gut eigentlich war es erst vor Minuten, aber was ich sagen will, die Zeit vergeht.

Gezwungen von zwei mir bekannten Menschen hatte ich keine andere Wahl als dieses Haus des Horrors zu betreten. Ich kam in einen engen kleinen Raum, in den gerade so 5 Menschen passten. Es war dunkel, kalt und gruselig. Rotes blinken, in gleichmäßigen Abständen. Die Erde bebte. Das einzige Licht blinkte weiter Rot. Es war wie ein riesiges Herz nur ohne Blut. Babum. Babum. Babum. Und dann eine Gestalt. Ein Schrei.

Wir schrien auch, aber aus einem ganz anderen Grund als der Mann der uns mit seiner dunklen Maske zu erschrecken versuchte. Dann wieder dunkel. Babum. Babum. Der Mann kam erneut und öffnete uns die nächste Tür. Weiter ging's. Langsam noch immer die Hand von meiner Begleiterin umklammernd wagte ich mich weiter vor. Noch immer kein Geräusch außer unsere doch noch ganz schön schnelle Atmung und das schlurfen unserer Schuhe auf dem harten Metallboden. Dunkle, lange, schmale Gänge reihten sich aneinander. Gitter direkt vor uns. Sie versperrten den Weg. Ich fühlte mich wie Hulk als ich sie auseinander drückte und hindurch lief. Die Gänge wollten kein Ende nehmen. Kreuz und Quer, hoch und runter liefen wir in diesem engen Kasten. Vor mir dunkle Silhouetten. Schwarze Gestalten. Verirrte Seelen genau wie ich. Der Boden bewegte sich. Der Boden drehte sich. Unter meinen Füßen veränderte sich das Material. Ich hatte das Gefühl zu fallen, hielt mich fest und rappelte mich auf. Die Hand meiner Begleiterin aber, ließ ich nicht los.

Wann werden wir denn endlich den Ausgang erreichen. Das Licht das ihn verkündet sehen. Das Licht der Sonne, die versteckt hinter den Wolken auf uns wartete.

Da siehst du es auch. Da vorne ist es. Ich lief schneller genau darauf zu. Noch einen Schritt und schon hatte ich die Freiheit wieder.


Jetzt ist schon alles längst vorbei und alles erscheint so simpel und banal wie alles andere auch. Und rückblickend betrachtet fühlte ich mich eher wie bei Shades of Grey. Gitter, Vibrationen und Ketten und  Säcke hingen von den Wänden. Horror war das nicht. Das war nur eine Freakshow.

Donnerstag, 16. April 2015

Vollkommene Freiheit (aus der Sicht eines Fuchses)

Ich sehe mich um
alles ist so leise und stumm.
Kaum ein Tier ist noch da,
der Wald ist dem Tode so nah.

Auf die Felder und Straßen kann ich nicht mehr gehen.
Sonst könnten mich die Menschen sehen.
Nur weil sie die Freiheit bekamen
müssen wir jetzt zurück zu unseren Ahnen?

Nur der Tod kann uns die Freiheit schenken
und egal wie sehr wir uns verrenken.
Es wird nie anders sein.
Gefangenschaft ich bin dein.

Bitte Regeln, Gesetzte und Strafen.
Verbietet wieder all die Waffen,
durch die so viele täglich sterben
auf das es immer mehr Leichen werden.

Egal ob Menschen oder Tiere
egal ob Füchse oder Stiere,
vollkommen egal wer sein Leben ließ
weil jemand gegen das Gesetz verstieß.

Die Freiheit hat sie alle begnadigen lassen
weiter wuchs die Zahl der Leichen die sie hinterlassen.
Alle die, die einmal Gott spielen wollten
alle die, die es nicht tuen sollten.

Alle sind nun vollkommen frei,
die Demokratie ist längst vorbei.
Nun bin ich hier ganz allein
und will schon lange nicht mehr sein.

Dieses Leben bringt nichts mehr 
denn unsere Welt ist schon bald ganz leer
und niemand wird jemals dafür büßen
Ich höre sie schon wieder in der Ferne schießen.

Sie verraten es schon, die lauten Schreie
nun komme ich endlich an die Reihe.
Sie kommen näher um auch mich nun zu erlösen
von diesem Leben mit dem ganzen Bösen.

Sie kommt näher, die Gefahr
schon ist sie hier, schon ist sie da.
Ein Schuss ein Schmerz
und eine Kugel in meinem Herz.

Ich lass mich ein letztes Mal zu Boden sinken
dort am Tor seh' ich die Freiheit fröhlich winken.
Es ist anders als man es sich erträumt.
Aber es ist schön neben der Freiheit und dem Tod als Freund.