Sonntag, 31. August 2014

Spinnen

Nachdem ich heute diese kleine Spinne in meiner Badewanne gefunden habe, habe ich beschlossen eine Foto-reihe zu beginnen. Als Thema dafür habe ich die Spinnen gewählt. Nicht irgendwelche spektakulären die es in Australien oder so gibt. Nein! Einfach die ganz "normalen" Spinnen, die man zu Hause findet, ob im Haus selbst oder im Garten ist mir dabei egal.
Hier sind die Fotos der ersten kleinen Spinne! 






Freitag, 29. August 2014

Déjà-vu

Vor ein paar Jahren, hab ich mit dem Schreiben angefangen. Eine Geschichte habe ich mittlerweile so gut wie fertig. Und das nachfolgende ist nun meine neueste Idee, zumindest ein kleiner Ausschnitt davon. Wer auch immer das hier liest kann gerne einen Kommentar da lassen, bin offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge. 

Ich sah einen großen Spiegel, schön verziert, wie man ihn in den alten Filmen oder in alten Herrenhäusern sieht. Links von mir befanden sich große Fenster, die Zimmerdecke war sehr hoch und bemalt. Rechts von mir befand sich ein Sofa, vermutlich aus der selben Zeit wie der Spiegel. Es kam mir alles seltsam vertraut vor, auch als ich mich im Spiegel betrachtete war ich nicht überrascht oder verwundert, es kam mir so vor als würde ich mich jeden Tag so sehen. Meine  braunen Haare waren hochgesteckt und mein Kleid… mein Kleid war bodenlang, hatte lange Ärmel, war hellblau und zeigte viel Dekolleté . Als ich es ein wenig anhob, kam ein weißes Unterkleid zum Vorschein. Meine Haut war blas und meine Hände so zart, als hätte ich noch nie etwas anderes mit ihnen gemacht außer Seiten eines Buches umgeblättert, Klavier gespielt oder etwas gestickt. Eben alles was die in den Filmen auch immer machen. Am liebsten würde ich meine Haare aufmachen, um zusehen wie lang sie sind, aber aus irgendeinem Grund wusste ich, dass sie mir bis zur Hüfte gehen würden. Im Spiegel sah ich wie sich die Tür öffnete und ein Mann herein kam. Er trug ebenfalls ein altmodische Klamotten. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen. Ich kannte ihn, aber ich wusste nicht woher. Nachdem ich ihn einige Sekunden gemustert hatte, drehte ich mich zu ihm um. Sein Lächeln wurde breiter. „Guten Morgen, Miss Georgiana. Ich habe hier eine kleine Überraschung für euch.“ Georgiana… Meinte er damit mich? Ich wollte schon etwas erwidern aber in seinem Blick lag etwas, was mir Angst einflößte. Sein Gesicht verzog sich zu einer Fratze voller Hass und Abneigung. „Ich hoffe euch wird sie genauso gefallen wie mir…“ Mit diesen Worten zog er eine altmodische Pistole hinter seinem Rücken hervor. Innerhalb von Sekunden zielte er und drückte ab. `Er hat auf mich geschossen`, diese Worte gingen mir durch den Kopf noch bevor ich den Schmerz fühlte. Ich sah an mir hinunter. Mein wunderschönes hellblaues Kleid färbte sich im Bruchteil einer Sekunde rot. Blut quoll unaufhörlich aus der Wunde unterhalb meiner Rippen. Wie mechanisch hielt ich meine Hand darüber. Das Blut schimmerte unnatürlich rot auf meiner blassen Haut. Der Schmerz wurde immer schlimmer. Ich zitterte am ganzen Körper. Nach einigen Sekunden gaben meine Beine schließlich nach. Ich fiel zu Boden und wimmerte wie ein kleines Kind. Er sah herablassend und voller Schadenfreude auf mich hinunter. „Wenn ich dich nicht bekomme, dann bekommt dich keiner!“  Ich flehte ihn an das er mich endlich erschießen sollte, aber er drehte sich um und ging. Jetzt war ich wieder allein und wartete darauf das ich verblutete und der Tod mich von den Schmerzen befreien würde. Plötzlich hörte ich Gelächter. Es schien von überall zu kommen. Und dann auf einmal ein Knall. Direkt vor mir. Ich erschrak, fuhr zusammen und öffnete meine Augen. Das Gelächter wurde lauter. „Guten Morgen Fräulein Winter! Ich hoffe ich habe sie nicht gestört.“ Meine Lehrerin Frau Lange stand vor mir und sah mich gehässig an. Sofort schoss mir eine dumme Antwort durch den Kopf. Aber immer noch benommen von dem Albtraum behielt ich sie für mich. „Nach dem Unterricht bleiben sie hier.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging nach vorne zur Tafel, wo sie mit dem Unterricht fortfuhr. 

Fortsetzung folgt....vielleicht...

Mittwoch, 6. August 2014

Die Welt in der wir leben...

Was ist das für eine Welt in der wir leben? Ich erkenne sie nicht mehr wieder! Vor ein paar Jahren war sie noch ganz in Ordnung, für mich zumindest...
Je mehr ich jetzt die Nachrichten verfolge oder ich mich zu verschiedenen Dingen informiere, egal was ich mache. Die Welt gefällt mir immer weniger.
Wir leben im 21. Jahrhundert, die Technik hat sich in den letzten Jahrzehnten so stark weiterentwickelt, die Menschen verfügen über so viel wissen und doch wissen sie anscheinend nichts damit anzufangen.
In so vielen Ländern herrscht Krieg, eigentlich müsste man doch meinen, dass die Politiker aus der Geschichte, also unserer Vergangenheit gelernt und erkannt haben, dass Krieg nichts bringt und viele Opfer fordert. Aber nein, anstatt alles friedlich in Diskussionen zu klären, schicken sie ihre Soldaten in den Krieg, aus dem zu viele nicht zurückkommen.
Die Medizin ist auch ziemlich weit entwickelt, viele Krankheiten können behandelt werden. Dennoch gibt es noch welche bei denen die Forschung noch vor einem Rätsel steht, wie z.B. Krebs oder Aids. Aber wenn man dann in der Zeitung (z.B. Bild) oder auch im Internet auf Artikel stößt, die besagen, dass die Pharmakonzerne sich nicht weiter mit der Erforschung oder der Herstellung mancher Medikamente beschäftigen, nur weil sie damit nicht genug verdienen. Das nächste sind sie Genpatente! Mit diesen Biopatenten, wie Genpatente auch genannt werden, ist es den Firmen möglich die Preise für Medikamente und Tests selbst festzulegen, egal wie hoch. Die Firma Myriad Genetics (MYGN) aus Salt Lake City, z.B. verlangt für die Tests auf das BRCA1-Gen (auch als Brustkrebsgen 1 bekannt) 3.000 - 4.000 Dollar pro Person! Als ich das gelesen habe, war ich entsetzt! Viele haben gar nicht das nötige Geld für so einen Test. Dabei wäre es so wichtig, sich testen zu lassen, denn je früher man so eine Krankheit wie Krebs erkennt, desto besser sind auch die Heilungschancen.
Auch wenn das hier, gegen den Rest unbedeutend erscheint, will ich das einfach noch loswerden. Durch eine Freundin, die selber schreibt, fand ich die Internetseite iWright, die voraussichtlich 2015 zur Verfügung stehen soll. Mithilfe dieser Seite soll man seinen "eigenen" Roman innerhalb von 3 Tagen fertig haben. Jeder der selbst schon einmal an einer Geschichte gearbeitet hat, weiß, dass man für eine solche, wenn sie gut werden soll (wie es die Internetseite verspricht) definitiv länger als nur drei Tage braucht! Das Ganze soll so funktionieren, dass man seine Idee in 7 Sätze zusammenfasst und dann an diese Seite schickt. Daraufhin erhält man Vorschläge zu den Personen, den Konflikten, der Länge des Romans usw., von denen man sich dann das passende aussuchen kann. Danach "entnimmt" die Website Personen, Handlungen, Dialoge usw. aus verschiedenen Romanen die im Internet zur Verfügung stehen. Weiter kann man auf der Seite lesen, dass man damit zu einem erfolgreichem Autor werden kann. Meine Meinung dazu: Wer nicht ein einziges Wort davon geschrieben hat, hat es nicht im geringsten verdient auch nur als Autor bezeichnet zu werden! Andere sind kreativ und verbringen Stunden, Tage, Wochen, Monate vielleicht sogar Jahre damit zu schreiben und sind vielleicht nicht so erfolgreich, aber sie haben sich den Titel "Autor" wirklich verdient.

Um alles zusammenzufassen, die Welt in der wir leben, ist keine perfekte Welt, sie hat Schwächen, vielleicht zu viele. Ich hoffe das es nicht noch mehr werden, weil dann ist ein Leben in dieser Welt vielleicht irgendwann für mich unvorstellbar.

Das musste ich mir jetzt einfach mal von der Seele schreiben, da es mich schon seit Tagen beschäftigt.

Freitag, 1. August 2014

Zehn Gründe die Todsicher fürs Leben sprechen...

Vor ein paar Monaten hab ich das Buch "Zehn Gründe die Todsicher fürs Leben sprechen", von Albert Borris, gelesen. Bevor ich irgendetwas darüber sage, erstmal was zum Inhalt.
Das stand auf der Rückseite:

"Bei meinem dritten Versuch, mich umzubringen, nahm ich einen Strick."
Weil Owen aber auch dieser Versuch misslingt, sucht er im Netz nach Gleichgesinnten und trifft auf Frank, Audrey und Jin-Ae. Sie beschließen zusammen Richtung Death Valley zu fahren, um sich dort gemeinsam umzubringen. Auf dem Weg dorthin wollen sie die Grabstätten berühmter Selbstmörder besuchen, wie die von Hunter S. Thompson, Anne Sexton oder Kurt Cobain. Und schreiben Listen mit Dingen, die sie vor ihrem Tod noch erleben wollen: für Sports Illustrated schreiben, Sex haben oder Gitarre spielen lernen. Das ist gar nicht so wenig, und so langsam wächst die Erkenntnis, dass es sich trotz allem lohnen könnte weiterzuleben. Kann diese Fahrt doch noch anders enden als im Death Valley?

Falls jemand vor hat, dass Buch selber noch zu lesen und vorher nicht das Ende wissen will, sollte er/sie nicht weiterlesen, da ich auch das Ende verraten werde.

Das Buch handelt wie ihr mittlerweile bemerkt habt, von einem ernsten Thema. Selbstmord. Vor allem aber den Selbstmord von Jugendlichen, die keinen anderen Ausweg mehr sehen.
Am Anfang sieht es wirklich danach aus, als ob sie es durchziehen, gegen Ende kommen dann Zweifel auf, aber erst ganz am Ende, entscheidet es sich, ob sie leben oder sterben wollen.

Selbstmord...es ist ein Wort...besteht aus 10 Buchstaben...und doch bedeutet es so viel. Für viele ist der Suizid unvorstellbar, viele haben oder werden sich nie mit diesem Thema auseinandersetzen, aber einige haben sich damit beschäftigt.
Ein paar werden jetzt vielleicht denken, 'wie viele können das schon sein, die das wirklich tun, sich umbringen?!'
Um genau zu sein, mehr als man denkt! Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass sich weltweit pro Jahr ca. 1 MILLIONEN Menschen das Leben nehmen.
Die Gründe sind unterschiedlich. Häufig hört man davon das Mobbing eine der Ursachen für Selbstmordgedanken ist.
Aber wieso muss es soweit kommen? Wieso muss man andere mobben? Was bringt das? Es bringt gar nichts! Es macht einen nicht cooler oder beliebter bloß weil man jemand anderes verletzt. Jeder Mensch hat es verdient so zu sein wie er ist! Jeder Mensch hat ein Recht darauf anders zu sein. Dann sieht er/sie eben anders aus oder mag andere Musik oder ist einfach anders. Aber das macht noch längst keinen schlechten Menschen aus ihm/ihr.

Um auf mein eigentliches Thema, das Buch, zurückzukommen. Dieses Buch ist wirklich gut, finde ich zumindest. Es zeigt, dass man die Entscheidung über Leben und Tod nicht so schnell treffen sollte. Diese vier Jugendlichen, die sich vorher nicht kannten, sind auf dieser Reise Freunde geworden. Ob durch die Reise oder durch die verschiedenen Listen, was auch immer es war, sie haben jedenfalls herausgefunden, dass das Leben nicht nur schlechte Seiten hat. Sie hatten Spaß auf ihrer "Selbstmörder-Tour", nicht die ganze Zeit, aber ab und zu.

Als letztes noch kurz etwas zu den Listen. Es gab total verschiedene z.B. die 10 bizzarsten Selbstmordarten, die 10 bizzarsten Todesorte von Promis und (meine Lieblingsliste) die 10 besten Selbstmordsongs.

"Die zehn besten Selbstmordsongs

10. Bed of Razors von Children of Bodom (über zwei die sich umbringen)
9. How to save a life von The Fray
8. A day without you von U2
7. Rock n'Roll Suicide von David Bowie
6. Jeremy von Pearl Jam (über einen Jungen, der sich vor seiner Englischklasse erschossen hat)
5. Everybody Hurts von R. E. M. (Ein Tu's nicht Lied)
4. Candle in the Wind von Elton John (über Marilyn Monroes Selbstmord - sie war nackt)
3. Suicide is Painless von Manic Street Preachers Titelmusik der Serie M*A*S*H. Kitschig)
2. Ode to Billy Joe von Bobbie Gentry (richtig alter Countrysong)
1. Waltzing Matilda von The Seekers (ein seltsames australisches Lied über einen Typen, der sich ertränkt, damit man ihn nicht wegen eines Schafdiebstahls verhaften kann)"

Quellen: Zehn Gründe die Todsicher fürs Leben sprechen 
             http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article106648737/Zahl-der-Selbstmorde-wird-deutlich-unterschaetzt.html