Montag, 24. November 2014

Sun und Moon oder Die Geschichte von der Sonne und dem Mond

Ich würde mich sehr über eure Meinung dazu freuen. Ich bin offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge!

Meine Inspiration:
Tell me the story 
of how the sun 
loved the moon so much, 
he died every night
to let her breathe.

Meine Geschichte:
Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Sun und Moon.
Welche sich lieben seit vielen Jahren nun.
Sie sind verschieden wie Tag und Nacht
und beide geben auf einander acht.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Sun ist böse
und zerstört alles mit viel Getöse
Moon ist gut.
Sie ist ruhig und hat nicht so viel Mut.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen
Sie fühlen sich als könnten sie schweben.
Zu der Zeit von der wir reden,
gibt es weder Licht noch Dunkelheit
und überall im Land herrscht Traurigkeit.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Nur Sun und Moon strahlen hell und rot,
weshalb der böse König es verbot.
Hoffnung und Freude keimte in den Leuten
so kam es das sie ihre Traurigkeit bereuten.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Aus diesem Grund hatte der König ein Gesetz erlassen
daraufhin musste Sun seine Moon verlassen.
Er musste an den Rand des Königreiches gehen
und durfte Moon nie wieder sehen.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Beide waren so voller Traurigkeit
dass sie beschlossen es war Zeit.
Der König musste dieses Gesetz aufheben
um die Last der Trauer von ihnen zu nehmen.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Mit sanften Worten versuchte es Moon
seit vielen Wochen nun.
Aber der König ließ sich nicht erweichen
und so musste sie aus dem Schloss weichen.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Sun war anders und kam mit einem Heer
aber auch das brachte nicht viel mehr.
Der König verurteilte fast alle zum Tod.
Die Strafe ist grausam die Sun deshalb droht.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Sun wird hinter die Grenzen des Königreiches verbannt.
Dort ist alles Leben seit langer Zeit verbrand.
Die Trauer der beiden wurde noch viel größer
Und der König wurde immer böser.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Und so wurde ein weiteres Gesetz erlassen.
Jeder der anders war musste das Königreich sofort verlassen.
Aus Angst vor den grausamen Strafen
legte sich das Volk zum schlafen.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Es vergehen Wochen doch niemand erwacht.
Dunkel war diese grauenvolle Nacht.
Nur Sun und Moon starrten in die immerwährende Dunkelheit.
Ihre Herzen gefüllt mit tiefer Traurigkeit.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Von überallher kommen Tiere und Leute
um sich zu holen die leichte Beute.
Das Volk des Königs wurde immer kleiner
Särge wurden gebaut von einem einzigen Schreiner.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Sun und Moon halten den Schmerz und die Trauer
nicht aus, auf Dauer.
Und so fasste jeder von ihnen einen Entschluss
sie wollten sterben durch einen Schuss.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Ein letztes funkeln, ein letztes strahlen,
dann beendeten sie die Qualen.
Zwei Schüsse und dann vorbei
die zwei Herzen brachen entzwei.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Ein Aufschrei ging durch die erwachende Menge.
Der böse König kam herbei und zwängte sich durch das Gedränge.
Über den Menschen strahlte es hell.
Sie mussten blinzeln es war so schrecklich grell.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Ein roter Ring, davor ein schwarzer Kreis
für einen schrecklich hohen Preis.
Zwei Leben waren notwendig gewesen
Um die geheime Inschrift am Palast zu lesen.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
"Wenn die Liebe zweier Menschen, alle Hindernisse überlebt
auch wenn ihnen alles im Wege steht
und sie sterben zur selben Zeit an verschiedenen Orten
dann lauscht diesen Worten.
Es ist nun vollbracht
es werde Tag und Nacht."

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Sie liebten sich mehr als ihr eigenes Leben
und genau dies mussten sie für ihre Liebe geben.
Sie sind getrennt und doch zusammen
Wie sie seit diesem Tag immer an unserem Himmel hangen.

Vor langer Zeit gab es einmal zwei Menschen.
Sun am Tag und Moon in der Nacht
geben auf alle Menschen acht.
Nur bei einer Finsternis kommen sie sich ganz nah
die Liebe zwischen ihnen ist aber immer da.





Freitag, 7. November 2014

Perfektion

Streben wir nicht alle einen gewissen Grad von Perfektion an. Egal ob in der Schule, beim Studium oder in der Arbeit, als Tochter oder Sohn, als Freund oder Freundin oder als Braut oder Bräutigam. Aber wieso?
Immer und immer wieder wird uns gesagt, dass niemand perfekt ist. Wieso geben wir uns dann trotzdem so viel Mühe etwas so unmögliches zu erreichen. Warum geben wir nicht auf und versuchen damit klar zukommen, dass wir eben nicht perfekt sind.
Wozu die Bemühungen, wenn doch alles von einen auf den anderen Moment wieder zerstört werden kann und dann die schmerzliche Enttäuschung an uns nagt.
Wieso versuchen Kinder, der perfekte Sohn oder die perfekte Tochter zu sein? Wenn es doch so offensichtlich unmöglich ist, weil man es den Eltern sowieso nie immer hundert prozentig recht machen kann?!
Weshalb träumen kleine Mädchen von dem perfekten Traumprinzen, der irgendwann auf einem großen weißen Pferd angeritten kommt um sie zu heiraten, wenn es doch so offensichtlich keinen perfekten Traumprinzen gibt und auch noch nie gegeben hat, außer in diesen total romantischen und kitschigen Romanen oder Filmen?!
Wieso muss die Hochzeit so perfekt sein? Warum muss die Braut das schönste und teuerste Kleid tragen? Sollte man nicht lieber glücklich damit sein was man hat und das Geld lieber für etwas anderes sparen?!
Warum versucht man eine perfekte Karriere zu haben, wenn einen das ganze doch bloß krank macht?
Und warum glauben die religiösen Menschen an einen perfekten Gott, ein perfektes Leben nach dem Tod und ein perfektes Paradies?!

Ehrlich gesagt, ich habe nicht die geringste Ahnung!
Meine Vermutung ist einfach. Wir versuchen auf unsere Weise perfekt zu sein, weil wir nicht anders können, weil wir Angst davor haben, dass wir andere enttäuschen können, weil wir Ängste nicht anders überwinden können! Natürlich ist es schöner einfach daran zu glauben, dass irgendwann der perfekte Mann kommt, es eine perfekte Hochzeit geben wird, das Paar ein perfektes Leben führen wird und dann nach dem Tod ein perfektes Leben in einem perfekten Paradies, an der Seite eines perfekten Gottes zu führen.

Aber das ist der einfache Weg! Viel schwerer ist es sich zu akzeptieren, sein unperfektes Ich zu akzeptieren und auch damit leben zu können.

Denn mal ganz ehrlich, so ein perfektes Leben wäre doch echt langweilig.
Oder?